Schnarchen...


...betrifft viele Menschen und sollte untersucht werden. In vielen Fällen kann diese nächtliche Ruhestörung mit Hilfe modernster Therapieverfahren reduziert werden.

Diagnostik

Eine exakte Diagnostik ist wichtig zur Unterscheidung

  • von Patienten, die Schnarchen und
  • von Patienten, die unter einem "obstruktiven Schlafapnoesyndrom" (n√§chtliche Atemaussetzer) leiden

Patienten mit einem obstruktiven Schlafapnoesyndrom leiden unter M√ľdigkeit w√§hrend des Tages, verminderter Leistungsf√§higkeit und Konzentrationsschw√§che. Weiterhin sind durch einen n√§chtlichen Sauerstoffmangel negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem nicht auszuschlie√üen.

Neben der Erhebung einer ausf√ľhrlichen Krankengeschichte werden folgende Untersuchungen routinem√§√üig durchgef√ľhrt:

  • k√∂rperliche Untersuchung inklusive Endoskopie der oberen Luftwege,
  • Rhinomanometrie (Nasenwiederstandsmessung),
  • Polysomnographie bei Verdacht auf ein obstruktives Schlafapnoesyndrom (durch Lungenfacharzt - √úberwachung unterschiedlicher K√∂rperfunktionen w√§hrend des Schlafes)


Therapie


Grundsatz:
Patienten mit einer ausschlie√ülichen Schnarchproblematik k√∂nnen behandelt werden, Patienten mit einem ausgepr√§gten "obstruktiven Schlafapnoesyndrom" m√ľssen behandelt werden.

Folgende Therapieoptionen sind bei auffälligen Befunden sinnvoll:

  • Reduktion des K√∂rpergewichtes,
  • Reduzierter Alkoholkonsum,
  • Verbesserung der Nasenatmung (s. Operationen und Laserbehandlung),
  • Gaumensegelstraffung, ggf. mit Entfernung der Gaumenmandeln (s. Operationen, Laserbehandlung und Celontherapie),
  • CPAP-Maske (kontinuierliche n√§chtliche √úberdruckbeatmung)